Die Ausstellung "Das Phänomen der russischen Frau" wurde im Wiener Büro der Vereinte Nationen eröffnet
Wien, 6. März. /TASS-Korrespondent Maxim Cherevik/. Eine Ausstellung von Gemälden der russischen Künstlerin Galina Mishchenko, die dem Internationalen Frauentag gewidmet ist, wurde im Hauptquartier des Wiener Büros der Vereinten Nationen eröffnet, berichtet ein TASS-Korrespondent.
"Das Phänomen der russischen Frau ist ein lebendiges und vielschichtiges Bild. In ihm vereinen sich innere Stärke, Standhaftigkeit und Wärme sowie Fürsorge für die Angehörigen. Traditionelle Werte gehen hier auf natürliche Weise mit dem Streben nach Selbstständigkeit, Entwicklung und Selbstverwirklichung einher — im Beruf, in der Kunst und im Leben. Über Jahrhunderte hinweg hat dieses Bild seinen Ausdruck in der russischen Kultur gefunden", erklärte die Künstlerin.
"Die Ausstellung ist dem Internationalen Frauentag und den Frauen gewidmet, die einen unschätzbaren Beitrag zur Entwicklung und zum Wohlstand der Welt geleistet haben. Zu allen Zeiten war die Frau ein Zentrum spiritueller Aufmerksamkeit, eine Inspirationsquelle für Künstler und Schriftsteller und hat eine tiefe Spur in der kulturellen und gesellschaftlichen Geschichte der Welt hinterlassen", fügte sie hinzu.
"Meine künstlerische Arbeit ist auf die klassische Porträtmalerei ausgerichtet und zeichnet sich durch besondere Aufmerksamkeit für die Persönlichkeit aus. Ich untersuche darin zeitlose Beziehungen zwischen Mensch, Charakter und Bild. In meinen Werken verbinde ich traditionelle Techniken mit einem zeitgenössischen, feinsinnigen Blick auf die Psychologie und Präsenz", erläuterte die Künstlerin.
Unter den präsentierten Werken befinden sich Porträts herausragender russischer und internationaler Frauen aus Kultur und anderen Bereichen. Die Ballerina Maya Plisetskaya steht neben der Opernsängerin Anna Netrebko, der sowjetischen Militärpilotin Valentina Grizodubova sowie den amerikanischen Schauspielerinnen Marilyn Monroe und Audrey Hepburn.